Die sächsische Landeshauptstadt hat sich nach der Wende zu einem anerkannten und dynamischen Wirtschafts- und Wissenschaftsstand- ort entwickelt. Kennzeichnend für die Struktur der Wirtschaft ist das breite Branchenspektrum und die enge Verflechtung von Forschung und Industrie. Dabei gehen die entscheidenden Wachstums- und Entwicklungsimpulse von den drei zukunftsorientierten Kompetenz- feldern aus: Mikroelektronik/Informations- und Kommunikations- technologie, Nanotechnologie/Neue Werkstoffe und Life Sciences/ Biotechnologie. Dresden besitzt mit direkten Autobahnanbindungen nach Prag und Warschau eine Schlüsselposition bei der Erschließung der osteuropä- ischen Märkte. Weitere Pluspunkte für diese Funktion sind der inter- nationale Flughafen und der Elbhafen. Als europäische Kulturmetropole bietet Dresden seinen Besuchern Attraktionen von höchstem Rang. Über 800 Jahre Kulturgeschichte verbinden sich hier dynamisch mit modernen Entwicklungen in Ar- chitektur, Kunst, Musik und Theater. Weltweit bekannt ist das historische Stadtzentrum mit seinem einzig- artigen Ensemble aus Zwinger, Semperoper, Residenzschloss, Brühlscher Terrasse und Frauenkirche.
Geographie und Atmosphäre Dresdens werden gleichermaßen vom Fluss geprägt: Die Elbe formte das ausgedehnte Tal, in dem sich das Dresdner Stadtgebiet befindet. Zum Fluss hin orientierten sich die wichtigen Bauten der alten sächsischen Residenz. Heute prägt der Naturraum der Elbauen und -hänge wesentlich die hohe Lebensquali- tät der Stadt die geschützte Flusslandschaft bietet Raum für Natur und vielfältige Nutzung. |